Website nur eingeschränkt nutzbar
Bitte aktivieren Sie Cookies, um die Website uneingeschränkt nutzen zu können.

«Mein Käse zum Wochenende» mit Urs Guntern

Die neue Rubrik «Mein Käse zum Wochenende» stellt wichtigen Menschen mehr oder weniger wichtige Fragen. Zu Schweizer Käse. Wöchentlich. Und ohne Filter. Diese Woche hat sich Urs Guntern, Direktor Sortenorganisation Raclette du Valais AOP, bereit erklärt, auf unsere Fragen zu antworten. Unzensiert und mit einem Augenzwinkern.

Warum Urs Guntern Viola Amherd zum Raclette einladen würde

Name und Funktion

Urs Guntern, Direktor Sortenorganisation Raclette du Valais AOP

Wann und zu welcher Gelegenheit hast du zuletzt Käse gegessen? Welchen Käse?

Ich geniesse beinahe jeden Tag Käse. Letzte Woche aus beruflichen Gründen zweimal Raclette du Valais AOP und gestern einen würzigen Alpkäse vom Binntal.

Welches ist dein Schweizer Lieblingskäse?

Natürlich Raclette du Valais AOP. Ich geniesse aber auch ab und zu einen Le Gruyère AOP oder Sbrinz AOP.

Wenn du an deine Kindheit zurückdenkst? An welchen Käse erinnerst du dich ganz besonders? Mit welchem Käse bist du gross geworden?

Ich bin im Oberwalliser Bergdorf Ernen aufgewachsen. Der benachbarte Bauer produzierte auf der Voralpe einen kleinen halbharten Hauskäse.  Von Zeit zu Zeit schenkte er mir als Jüngling einen dieser Käse, da ich ihm oft beim Viehhüten half. Der Geschmack dieses Naturkäses wird immer in meiner Erinnerung bleiben.

Mit wem würdest du gerne ein Fondue essen und warum?

Bundesrätin Viola Amherd würde ich gerne zu einem Raclette du Valais AOP und einem feinen Glas Walliser Wein einladen. Warum? Seit ihrer Wahl in den Bundesrat hatte sie wohl kaum Gelegenheit einen entspannten und gemütlichen Abend zu erleben.

Welche Eigenschaften assoziierst du mit Schweizer Käse?

Vielfalt im Geschmack, Geselligkeit, Qualität, Handwerk, Geschichte, AOP, ein Stück Heimat.

Angenommen, du könntest selber einen Käse erfinden. Welche Eigenschaften müsste dieser haben?

Ich würde versuchen, einen halbharten Rohmilchkäse herzustellen, welcher geschmacklich die intensiven Gerüche einer bunten Bergwiese widerspiegelt, rassig wie eine schöne Trachtendame, im Teig geschmeidig wie eine Primaballerina und im Äusseren die einzigartige Ausstrahlung des Matterhorns präsentiert. Aber im Ernst: Die Vielfalt an Schweizer Käse ist derart gross, dass ein neuer Käse irgendwie immer eine Kopie eines bereits existierenden Käses wäre.

zurück

Cookies auf dieser Website: Unsere Website verwendet Cookies, damit wir und unsere Partner Sie wiedererkennen und verstehen können, wie Sie unsere Website nutzen. Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr erfahren.